Reitunterricht, Bodenarbeit, Longieren, akademische Reitkunst, Klassisch, barock, Problempferde, Trainer-Assistent

Hof-Immenstedt


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Philosophie

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Unsere Philosophie

Klassisch – englisch – spanisch – barock oder nach Reitmeister XYZ? Wo ist die Schublade?

Nein, keine Schublade!

Sicherlich sind die Zielsetzungen in den unterschiedlichen Reitweisen andere, aber letztlich gibt es nur gutes oder schlechtes Reiten. Das hängt weder von der Rasse des Pferdes noch vom Outfit des Reiters ab.
Reiten, das das Pferd gesund hält und für viele Jahre einsatzfähig macht, oder Reiten, unter dem das Pferd physisch und psychisch leidet und erkrankt.

Wer gutes Reiten anstrebt, paßt selten in eine Schublade. Am ehesten findet man sich in der traditionellen, klassischen Reitkunst wieder.

Die Klassische Reitkunst ist die Fähigkeit, das Pferd durch Güte und logisch aufgebaute Übungen, die auf den Naturgesetzen von Gleichgewicht und Harmonie basieren, so auszubilden, dass es sich zufrieden und selbstbewusst dem Willen des Reiters unterwirft, ohne dass sein natürlicher Bewegungsablauf auf irgendeine Weise darunter leidet.

Toll, hätte von mir sein können. Ist aber von Anja Beran, Aus Respekt, Seite 11.

Bei uns werden alle Pferde gleich behandelt, egal ob das Wald-Feld-und-Wiesen-Pony oder der Top-Spanier.
Wir legen großen Wert auf eine solide Grunderziehung, die den Umgang mit den Tieren erleichtert und gefährliche Situationen minimiert.
Dazu arbeiten wir viel am Boden – in allen nur erdenklichen Varianten. Die Pferde lernen, dem Menschen zu
folgen, Druck zu weichen und warten zu können.

Die Kommunikation zwischen Pferd und Mensch verbessert sich und von deutlicher Körpersprache entwickelt sich das Zusammenspiel hin zu Verständigung durch kleinste Zeichen.
Das „biomechanisch“ korrekte
Longieren oder die Arbeit an der Doppellonge haben einen großen Stellenwert in der Ausbildung und helfen, so manche muskulären Defizite, Verspannungen oder extreme Schiefen zu beheben.
Außerdem hat sich am Boden schon so manches Problem lösen lassen, das mehr so zwischen den Ohren des Pferdes lag, ohne einen Reiter zu gefährden.

Sowohl am Boden als auch unter dem Sattel beginnen wir früh mit der Erarbeitung der
Seitengänge. Biegung, Stellung, Kontrolle der Hinterhand sind die Schlüssel zu einem korrekten Tragen des Reiters und erlauben ohne große Handeinwirkung die Pferdenase in die gewünschte Position kommen zu lassen.
Ziele des Reitens sind größtmögliche
Harmonie und Vertrauen zwischen Mensch und Pferd, egal ob auf dem Reitplatz, im Gelände, beim Wanderreiten oder auf dem Turnier.

Reiten ist werden ein Kraft- noch ein Kampfsport. Wer sich auf ein Kräftemessen mit dem Pferd einläßt, wird immer verlieren, nicht nur den Kampf, sondern auch seinen zuverlässigen Pferdpartner.
Reiten soll Spaß machen und kein gefährlicher Kraftakt sein. Dazu streben wir an, die Hilfengebung im Laufe der Arbeit immer mehr zu
verfeinern, zu reduzieren und schließlich nur noch durch die Kraft der Gedanken das Pferd bewegen zu können.



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